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Pre-Roll und In-Feed: Wann welches Format greift
Pre-Roll und In-Feed werden oft in einem Atemzug genannt, obwohl sie unterschiedliche Erwartungen wecken. Pre-Roll trifft Menschen, die bereits etwas anschauen wollen; In-Feed konkurriert mit dem nächsten Wisch.
Für Pre-Roll lohnt sich ein klarer Einstieg mit Ton und Bild, der in den ersten Sekunden Orientierung gibt. Lange Markenlogos vor dem Inhalt kosten Geduld. Kurzformate im Feed brauchen dagegen oft stärkere visuelle Kontraste und kürzere Textblöcke.
In unseren Briefings fragen wir zuerst nach dem Kontext der Ausspielung, nicht nach dem Lieblingsformat der Woche. Ein Clip, der im Feed funktioniert, kann als Pre-Roll zu abrupt wirken — und umgekehrt.
Planen Sie Endcards und CTAs getrennt vom Hook. Viele Teams schreiben die Schlusssequenz erst, wenn der Mittelteil steht; bei Videoanzeigen sollte der Absprungpunkt früh mitgedacht werden.
Nutzen Sie Marketing-News zu Plattformupdates als Warnsignal, nicht als Produktionsbrief. Richtlinien ändern sich; die Frage, ob Ihr Clip in der Situation der Nutzerin Sinn ergibt, bleibt.